Ihr Networking-Outreach verfolgen und planen
Verbindungen/Monat:40
Antworten/Monat:8
Interviews/Monat:0
30% Antwortquote und 10% Gesprächsquote lassen Sie 33 Kontakte je Vorstellungsgespräch brauchen
Beide Prozentsätze klingen für sich genommen gesund. Multipliziert ergeben sie 3%, also rund 33 Ansprachen für jedes einzelne Gespräch. Wer wöchentlich zwanzig Menschen anschreibt — achtzig im Monat —, kommt auf etwa zwei Gespräche. Trichter multiplizieren sich, und genau deshalb enttäuschen sie.
So wird gerechnet
- Rechnet ein wöchentliches Kontaktziel auf ein monatliches hoch.
- Wendet nacheinander Ihre Antwortquote und dann Ihre Gesprächsquote an.
- Zeigt die Gespräche, die beide Stufen überstehen — weit weniger, als jede Quote für sich vermuten lässt.
Kontakte je Monat = Kontakte je Woche × 4 Antworten = Kontakte je Monat × Antwortquote ÷ 100 Gespräche = Antworten × Gesprächsquote ÷ 100 Gesamtkonversion = Antwortquote × Gesprächsquote ÷ 100
Rechenbeispiel
Zwanzig Ansprachen pro Woche, 30% Antwortquote, 10 Gespräche je 100 Antworten.
- Kontakte je Monat = 20 × 4 = 80
- Antworten = 80 × 0,30 = 24
- Gespräche = 24 × 0,10 = 2
- Gesamtkonversion = 30% × 10% = 3%
- nötige Kontakte je Gespräch = 1 ÷ 0,03 = 33
Aus achtzig Ansprachen werden zwei Gespräche. Keine der Quoten ist schlecht; erst ihr Zusammenwirken zwingt den Trichter oben so weit zu werden.
Das Ergebnis lesen
- Weil sich die Stufen multiplizieren, zahlt sich die Verbesserung der schwächeren Quote stärker aus als die der starken. Eine Gesprächsquote von 10% auf 15% zu heben, steigert die Gesamtkonversion um die Hälfte; eine Antwortquote von 30% auf 35% zu heben, nur um ein Sechstel.
- Menge und Qualität ziehen gegeneinander, was dieses Modell nicht sieht. Achtzig identische Nachrichten halten keine 30% Antwortquote — die Quote folgt daraus, wie gezielt die Ansprache ist, also senkt mehr Volumen meist den Prozentsatz.
- Das Ergebnis rundet auf ganze Gespräche, was bei kleinen Zahlen viel verbirgt. Eine 2 kann alles zwischen 1,5 und 2,4 sein, und bei diesen Mengen sind die Schwankungen von Monat zu Monat größer als jeder Unterschied, den der Rechner anzeigt.
- Empfehlungen und wiederbelebte Kontakte verhalten sich ganz anders als Kaltansprachen; sie in einen Durchschnitt zu werfen verdeckt, dass eine kleine Gruppe die meiste Arbeit leistet.
Häufige Fragen
- Welche Zahl sollte ich zuerst verbessern?
- Den niedrigsten Prozentsatz, weil sich die Stufen multiplizieren. Von 10% auf 15% in der Gesprächsstufe bringt mehr als dieselben fünf Punkte auf eine Antwortquote, die schon bei 30% liegt.
- Sind 33 Kontakte je Gespräch normal?
- Das folgt rechnerisch aus den Quoten, die Sie eingeben, nicht aus einer Erhebung. Wirkt die Zahl hoch, lohnt die Gegenfrage, ob Ihre eigenen Quoten wirklich 30% und 10% betragen — die meisten schätzen beide großzügig.