Cost per mile: 0 € | Assumes 52 working weeks/year
Jährliche Gesamtkosten
4.740 €
Monatsdurchschnitt
395 €
Kraftstoff pro Jahr
2.340 €
Parken pro Jahr
2.400 €
ÖPNV pro Jahr
0 €
Ergebnisse dienen nur zur Information.
Was ein Arbeitsweg wirklich im Jahr kostet
Ein Arbeitsweg hat zwei Preise. Genannt wird meist der Sprit; über die Lebensqualität entscheidet die Zeit. Beide lohnen eine Zahl, bevor man eine Stelle annimmt, die vierzig Minuten weiter weg liegt.
So wird gerechnet
- Multipliziert die einfache Strecke mit zwei, mit den Tagen pro Woche und den Arbeitswochen im Jahr.
- Rechnet die Strecke in verbrauchten Kraftstoff und Kosten um und addiert Parken und ÖPNV.
- Rechnet die aufgewendete Zeit in Stunden pro Jahr um — meist die eindrucksvollere Zahl.
km pro Jahr = einfach × 2 × Tage pro Woche × Arbeitswochen Spritkosten = km × (L/100km) ÷ 100 × Literpreis gesamt = Sprit + Parken + ÖPNV Stunden pro Jahr = Minuten einfach × 2 ÷ 60 × Tage × Wochen ~46 Arbeitswochen ansetzen, nicht 52 — Urlaub ist kein Arbeitsweg
Rechenbeispiel
18 km je Richtung, fünf Tage die Woche, 7,2 L/100 km, Sprit zu 6,50, Parken 400 im Monat, 45 Minuten je Richtung.
- km pro Jahr = 18 × 2 × 5 × 46 = 8.280
- Sprit = 8.280 × 7,2 ÷ 100 = 596,2 L → 3.875
- Parken = 400 × 12 = 4.800
- gesamt = 8.675 im Jahr, also 37,72 je Arbeitstag
- Zeit = 45 × 2 ÷ 60 × 5 × 46 = 345 Stunden
8.675 im Jahr an direkten Kosten — und 345 Stunden, das sind 8,6 Arbeitswochen im Auto. Eine Stelle mit 5.000 mehr, die je Richtung zwanzig Minuten hinzufügt, ist nicht offensichtlich die bessere.
Das Ergebnis lesen
- Rechnen Sie mit Arbeitswochen, nicht Kalenderwochen. 52 anzusetzen überzeichnet die Strecke um rund 13%, sobald Urlaub und Feiertage abgezogen sind. Die meisten Pendlerrechner machen das standardmäßig falsch.
- Für viele Fahrende ist der Sprit die kleinere Hälfte. Parken, Maut und der Wertverlust aus 8.000 zusätzlichen Kilometern übersteigen häufig die Spritrechnung. Beim Vergleich von Stellen sollte alles eingepreist sein.
- Rechnen Sie die Stunden in etwas Greifbares um. 345 Stunden sind mehr als acht Arbeitswochen — grob anderthalb Stunden jedes Arbeitstages, die weder Ihnen noch Ihrem Arbeitgeber gehören.
- Vergleichen Sie mit dem Gehaltsunterschied netto. 5.000 mehr brutto sind vielleicht 3.400 netto; gegen 8.675 Pendelkosten dreht die Rechnung die naheliegende Antwort oft um.
Häufige Fragen
- Soll ich die Zeit als Geld rechnen?
- Nicht direkt — sie wird nicht vergütet, ist also kein entgangenes Einkommen. Es lohnt aber, sie in Stunden umzurechnen und zu fragen, was Sie zahlen würden, um diese 345 Stunden zurückzubekommen. Viele finden, die ehrliche Antwort übersteigt die Gehaltsdifferenz, die den Wechsel auslöste.
- Wie vergleiche ich Auto und öffentlichen Verkehr?
- Bringen Sie beides auf dieselbe Jahresbasis, mit allem. Das Auto trägt Sprit, Parken, Maut und Verschleiß; der ÖPNV das Zeitticket und meist eine längere Tür-zu-Tür-Zeit. Die auf dem Papier günstigere Option ist oft die langsamere, und der Vergleich sollte beide Zahlen zeigen statt einen Sieger zu küren.