Rechner zur Wettbewerbsfähigkeit
Schätzen Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit am Arbeitsmarkt ein.
Punktzahl:74%
Stufe:Hoch
Diese Punktzahl behandelt Bildung als vollständig ersetzbar durch zweieinhalb Punkte Erfahrung
Erfahrung und Fähigkeiten tragen je das Gewicht 0,4, Bildung trägt 0,2. Bewerten Sie sich mit 5 und 5 bei perfekten 10 in Bildung, ergibt das 60. Bewerten Sie sich mit 7,5 und 7,5 bei Bildung null, ergibt das ebenfalls 60. Das Modell sagt, eine unschlagbare Qualifikation und gar keine könnten exakt an derselben Stelle stehen.
So wird gerechnet
- Fasst selbst bewertete Erfahrung, Fähigkeiten und Bildung zu einer Punktzahl bis 100 zusammen.
- Gewichtet Erfahrung und Fähigkeiten mit dem doppelten Einfluss von Bildung.
- Macht den Tausch sichtbar, sodass Sie sehen, was ein Punkt in einer Spalte in einer anderen wert ist.
Punktzahl = (Erfahrung × 0,4 + Fähigkeiten × 0,4 + Bildung × 0,2) × 10 alle drei Eingaben werden mit 0–10 bewertet, die Punktzahl läuft also von 0 bis 100
Rechenbeispiel
Erfahrung 7, Fähigkeiten 8, Bildung 7.
- Erfahrung: 7 × 0,4 = 2,8
- Fähigkeiten: 8 × 0,4 = 3,2
- Bildung: 7 × 0,2 = 1,4
- Summe = 7,4, und 7,4 × 10 = 74
- Fähigkeiten von 0 auf 10 bringen 40 Punkte, Bildung von 0 auf 10 bringt 20
74 von 100. Dieselbe Punktzahl erreichen viele verschiedene Profile, und genau darum geht es: Es ist eine Gewichtung, keine Rangliste von Menschen.
Das Ergebnis lesen
- Jede Eingabe ist Ihre eigene Meinung über sich selbst, und die Punktzahl erbt deren Verzerrung. Zwei Personen mit identischen Lebensläufen können hier allein durch Selbstvertrauen zwanzig Punkte auseinanderliegen — ein guter Grund, sich an Belegen statt an Gefühlen zu messen.
- Die Gewichte sind eine plausible Konvention, kein Befund. Tatsächliche Einstellungsgewichte unterscheiden sich stark nach Feld: Ein reglementierter Beruf kann Bildung als harte Schranke behandeln, die keine Erfahrung ersetzt — das kann dieses Modell überhaupt nicht ausdrücken.
- Nichts hier erfasst, was den Ausgang am häufigsten entscheidet: ob Ihre Bewerbung gelesen wurde, ob Sie im Gespräch überzeugen, ob die Stelle längst versprochen war. Eine 74 und eine 68 unterscheiden sich nicht bedeutsam.
- Nutzen Sie es, um eine Version Ihrer selbst mit einer anderen zu vergleichen — vor und nach einer Weiterbildung oder gegen eine andere Zielstelle — statt sich mit Mitbewerbenden zu vergleichen, die Sie gar nicht bewerten können.
Häufige Fragen
- Bedeutet eine höhere Punktzahl bessere Einstellungschancen?
- Nicht unmittelbar. Das ist ein gewichteter Mittelwert dreier Selbsteinschätzungen, keine Wahrscheinlichkeit. Ihr Nutzen liegt darin zu zeigen, welche Spalte die Zahl am stärksten bewegt — und das sind in diesem Modell stets Erfahrung oder Fähigkeiten, nie Bildung.
- Warum ist Bildung am niedrigsten gewichtet?
- Das Modell nimmt an, dass sie jenseits des Einstiegs halb so viel zählt wie Erfahrung oder Fähigkeiten. Für viele Felder ist das eine vertretbare Voreinstellung und für andere schlicht falsch, etwa in Medizin oder Recht, wo ein Abschluss eine Schwelle ist und kein Beitrag.