Assumes monthly vesting after 1-year cliff. Update share price as market changes.

Vested: 50.0%Cliff passed

Erdiente Wert

25.000 €

500 shares

Nicht erdienter Wert

25.000 €

gefährdet bei Kündigung

Gewinn je Aktie

50 €

Gesamter potenzieller Gewinn

50.000 €

Erdienter Gewinn

25.000 €

Ergebnisse dienen nur zur Information.

Ein Aktienpaket ehrlich lesen

Ein Beteiligungsangebot wird meist als eine große Zahl präsentiert. Diese Zahl unterstellt, dass Sie vier Jahre bleiben, das Unternehmen Erfolg hat, Sie die Ausübung bezahlen können und niemand Sie verwässert. Jede Annahme verdient einen eigenen Preis.

So wird gerechnet

  • Verteilt die Zuteilung über den Vesting-Plan und berücksichtigt die Cliff-Frist, vor der gar nichts vestet.
  • Zieht die Ausübungskosten ab, denn Optionen sind ein Kaufrecht und keine gehaltenen Aktien.
  • Drückt die Zuteilung als Prozentsatz des Unternehmens aus — die einzige Größe, die eine geänderte Aktienzahl überlebt.
gevestet = Gesamtaktien × (gediente Monate ÷ Vesting-Monate), nach dem Cliff
Gewinn   = gevestet × (Verkehrswert − Ausübungspreis)
Ausübungskosten = gevestet × Ausübungspreis

Anteil % = Ihre Aktien ÷ ausstehende Aktien gesamt
Verwässerung: der Nenner wächst mit jeder Finanzierungsrunde

Rechenbeispiel

40.000 Optionen zu 2,00 Ausübungspreis, aktueller Verkehrswert 8,00, vierjähriges Vesting mit einjährigem Cliff, 10.000.000 ausstehende Aktien.

  1. nach dem Einjahres-Cliff: 10.000 Optionen vesten auf einmal
  2. die Ausübung kostet 10.000 × 2,00 = 20.000
  3. ihr Wert bei 8,00 = 80.000, Buchgewinn also 60.000
  4. Anteil = 40.000 ÷ 10.000.000 = 0,400%
  5. nach einer Runde auf 12.500.000 Aktien: 0,320%

Voll gevestet zeigt die Zuteilung 240.000 Buchgewinn — dorthin zu kommen erfordert aber vier Jahre, 80.000 Ausübungskosten und keine weitere Verwässerung. Eine einzige Runde kürzte den Anteil um 20%, ohne Ihre Aktienzahl anzutasten.

Das Ergebnis lesen

  • Optionen sind keine Aktien. Sie halten das Recht, zum Ausübungspreis zu kaufen, und dieses Recht kostet Geld. 10.000 Optionen zu 2,00 auszuüben heißt, 20.000 bar aufzubringen, bevor Ihnen irgendetwas gehört.
  • Die Ausübung löst häufig Steuer auf den Buchgewinn aus — im Jahr der Ausübung, auf Aktien, die Sie womöglich nicht verkaufen können. Es gab Fälle mit echter Steuerlast auf Gewinne, die später verschwanden; prüfen Sie die Behandlung in Ihrer Rechtsordnung, bevor Sie Illiquides ausüben.
  • Die Aktienzahl ist nicht fix. Jede Runde gibt neue Aktien aus, Ihr Prozentsatz sinkt also, obwohl Ihre Stückzahl gleich bleibt. Fragen Sie nach der vollverwässerten Aktienzahl, nicht nur nach den ausstehenden.
  • Die meisten Optionen verfallen 90 Tage nach dem Ausscheiden. Wer die Ausübung in diesem Fenster nicht finanzieren kann, verliert die gevesteten Anteile schlicht — weshalb der Barteil eines Angebots mehr Gewicht verdient als die Schlagzeilenzahl der Beteiligung.

Häufige Fragen

Was ist ein Cliff und warum zählt er?
Ein Cliff ist eine Mindestdienstzeit, vor der nichts vestet, üblicherweise ein Jahr. Wer nach elf Monaten geht, bekommt gar nichts, egal wie viel rechnerisch aufgelaufen ist. Nach dem Cliff läuft das Vesting meist monatlich oder quartalsweise weiter.
Soll ich Beteiligung als Teil des Gehalts zählen?
Nur mit kräftigem Abschlag und nie, als wäre sie Bargeld. Bei einer börsennotierten Gesellschaft mit liquiden Aktien ist ein Jahreswert vertretbar. Bei einem Privatunternehmen vergleichen Sie Angebote zuerst rein nach Bar und fragen dann, ob die Beteiligung die Lücke rechtfertigt — das zwingt dazu, das Risiko zu bepreisen statt es wegzuannehmen.