Rabattrechner
Berechnen Sie den Endpreis nach Rabatt und die Ersparnis.
Preis und Rabatt eingeben.
Leitfaden zu Rabatten
Types of discounts: Man unterscheidet prozentuale Rabatte (z. B. 20 % günstiger), Betragsrabatte (eine feste Minderung, z. B. 50 € günstiger) und Mengenrabatte (bei größeren Einkäufen – je mehr Sie kaufen, desto höher der Rabatt). Daneben gibt es Saisonrabatte (etwa Winterschlussverkauf), Aktionsrabatte (an Marketingkampagnen gekoppelt) und Treuerabatte für Stammkunden.
Calculation formulas: Prozentualer Rabatt: Rabattbetrag = Ausgangspreis × (Rabatt / 100). Preis nach Rabatt = Ausgangspreis − Rabattbetrag. Beim Betragsrabatt: Preis nach Rabatt = Ausgangspreis − fester Betrag. Bei mehreren Rabatten (z. B. 20 % + 10 %) gilt: Der zweite Rabatt wird vom bereits reduzierten Preis berechnet, entspricht also nicht 30 %.
Seller pricing strategies: Verkäufer nutzen oft psychologische Preistricks: Preise, die auf ,99 enden (99,99 € wirkt günstiger als 100 €), Rabatte als „Sie sparen X €" statt in Prozent, Aktionen wie „2 kaufen, 1 gratis" (oft teurer als ein einfacher Rabatt) und vor der Aktion künstlich erhöhte Preise.
How to shop smart: Vergleichen Sie stets die Preise vor der Aktion mit den aktuellen – manchmal ist der „Rabatt" in Wirklichkeit der Marktpreis. Prüfen Sie die Preise in verschiedenen Geschäften, da Aktionen je nach Händler variieren. Achten Sie auf Mindestbestellwerte für Rabatte. Rechnen Sie die tatsächliche Ersparnis aus – lassen Sie sich von hohen Prozentzahlen auf kleine Beträge nicht täuschen.
Warum gestapelte Rabatte kleiner sind, als sie wirken
Rabattprozente addieren sich nicht. 20% und danach nochmals 20% sind keine 40% — es sind 36%, weil die zweite Minderung auf den bereits reduzierten Preis wirkt. In dieser Lücke steckt die meiste Verwirrung an der Kasse.
So wird gerechnet
- Wendet jeden Rabatt nacheinander auf den laufenden Preis an, statt die Prozente zu summieren.
- Zeigt die Ersparnis und den einen äquivalenten Gesamtrabatt der Sequenz.
- Berücksichtigt einen festen Abzug neben einem Prozentsatz, wo die Reihenfolge das Ergebnis verändert.
Endpreis = Preis × (1 − r1) × (1 − r2) × ... effektiver Rabatt = 1 − (1 − r1)(1 − r2) 20% dann 20% → 1 − 0,8 × 0,8 = 36% (nicht 40%) 50% dann 50% → 1 − 0,5 × 0,5 = 75% (nicht 100%) 30% dann 10% → 1 − 0,7 × 0,9 = 37%
Rechenbeispiel
Ein Mantel für 200, ausgeschrieben mit 30% Rabatt, dazu 15% Mitarbeiterrabatt an der Kasse.
- 200 × (1 − 0,30) = 140
- 140 × (1 − 0,15) = 119
- Ersparnis gesamt = 200 − 119 = 81
- effektiver Rabatt = 81 ÷ 200 = 40,5%, nicht 45%
Sie zahlen 119 und sparen 81. Die beiden Rabatte fühlen sich nach 45% an, liefern aber 40,5% — bei diesem Kauf ein Unterschied von 9, und die Lücke wächst mit größeren Prozentsätzen.
Das Ergebnis lesen
- Bei reinen Prozenten spielt die Reihenfolge keine Rolle, bei einem festen Betrag schon. Ein 20-Gutschein vor einem 25%-Rabatt spart weniger als derselbe Gutschein danach — prüfen Sie, wie der Händler es handhabt.
- Ein Rabatt auf einen aufgeblähten Streichpreis ist kein Rabatt. Entscheidend ist der Referenzpreis, und genau deshalb müssen Händler vielerorts den niedrigsten Preis der vorangegangenen 30 Tage ausweisen.
- Vergleichen Sie den Endpreis mit anderen Läden, nicht den Prozentsatz mit anderen Angeboten. 40% auf eine teure Basis schlägt regelmäßig 60% auf nichts.
- Bei Bruttopreisen wirkt der Rabatt auf den Bruttobetrag, die Umsatzsteuer sinkt also anteilig mit. Die Steuer sparen Sie nicht zusätzlich.
Häufige Fragen
- Sind 20% und nochmals 20% dasselbe wie 40%?
- Nein, es sind 36%. Der zweite Rabatt wirkt auf 80% des Ausgangspreises, Sie erhalten also 20% von 80% statt 20% von 100%. Je größer die Einzelrabatte, desto größer die Lücke: zweimal 50% ergibt 75%, nicht 100%.
- Ändert die Reihenfolge der Rabatte, was ich zahle?
- Bei zwei Prozentsätzen nicht — Multiplikation ist kommutativ. Sobald ein Festbetrags-Gutschein dazukommt, schon: den Gutschein zuletzt anzuwenden, nach dem Prozentsatz, spart immer mehr.