Arbeitsstunden-Rechner
Berechnen Sie Ihre jährliche Arbeitszeit.
Wöchentlich:40h
Monatlich:173h
Jährlich:2080h
Überstunden pro Jahr:260h
Was unbezahlte Mehrarbeit mit Ihrem effektiven Stundensatz macht
Ein Gehalt kauft eine Stelle, keine feste Stundenzahl. Sobald Sie mehr als vertraglich vereinbart ohne Zusatzvergütung arbeiten, sinkt Ihr effektiver Stundensatz — und stärker als die meisten annehmen, weil sich der Effekt übers Jahr summiert.
So wird gerechnet
- Rechnet ein Gehalt in einen effektiven Stundensatz um, auf Basis tatsächlich geleisteter statt vertraglicher Stunden.
- Vergleicht diesen mit dem Nominalsatz einer Standardwoche.
- Drückt die Mehrstunden als zusätzliche Arbeitswochen aus, die meist greifbarere Einheit.
Jahresstunden = Wochenstunden × Arbeitswochen (~46) effektiver Satz = Gehalt ÷ Jahresstunden Nominalsatz = Gehalt ÷ 2.080 Zusatzwochen = (Mehrstunden je Woche × Arbeitswochen) ÷ 40
Rechenbeispiel
Ein Gehalt von 90.000 bei vertraglich 40 Stunden, verglichen mit tatsächlich 45 und 50 Wochenstunden.
- 40 Stunden × 46 Wochen = 1.840 Stunden → 48,91 je Stunde
- 45 Stunden × 46 Wochen = 2.070 Stunden → 43,48 je Stunde
- 50 Stunden × 46 Wochen = 2.300 Stunden → 39,13 je Stunde
- zusätzliche 10 Stunden pro Woche = 460 Stunden im Jahr
- 460 ÷ 40 = 11,5 zusätzliche Arbeitswochen
50 statt 40 Stunden zu arbeiten senkt den effektiven Satz um 20% — von 48,91 auf 39,13. Diese Mehrstunden sind 11,5 unbezahlte Arbeitswochen, grob ein Viertel Arbeitsjahr verschenkt.
Das Ergebnis lesen
- Rechnen Sie mit Arbeitswochen, nicht mit 52. Nach Abzug von Urlaub und Feiertagen bleiben rund 46; mit 52 zu rechnen setzt Ihren effektiven Satz um etwa 13% zu niedrig an.
- Beim Stellenwechsel zählt der effektive Satz, nicht das Gehalt. Eine 100.000-Stelle mit 50 Stunden zahlt je Stunde weniger als eine 90.000-Stelle mit 40, und der Unterschied ist nicht klein.
- Gelegentliche Spitzen sind etwas anderes als eine strukturelle Erwartung. Zwei stressige Wochen im Jahr bewegen die Zahl kaum; zehn Stunden jede Woche sind ein dauerhafter Abschlag von 20% auf Ihre Arbeit.
- In vielen Rechtsordnungen gelten Höchstgrenzen für die durchschnittliche Wochenarbeitszeit und verbindliche Ruhezeiten, und manche Angestelltenpositionen haben weiterhin Anspruch auf Überstundenvergütung. Prüfen Sie Vertrag und lokale Regeln, bevor Sie unbezahlte Stunden als normal hinnehmen.
Häufige Fragen
- Lohnt sich ein höheres Gehalt bei längeren Arbeitszeiten?
- Rechnen Sie beide effektiven Sätze aus, bevor Sie entscheiden. Im Beispiel ergeben 90.000 bei 40 Stunden 48,91 je Stunde; ein Angebot über 100.000 bei 50 Stunden ergibt 43,48. Die größere Zahl ist je Stunde der schlechtere Deal — und das noch bevor Sie zählen, was die 460 Zusatzstunden außerhalb der Arbeit kosten.
- Wie zähle ich gelegentliche Mehrarbeit?
- Nehmen Sie einen realistischen Jahresdurchschnitt statt einer typischen oder einer schlimmen Woche. Vier harte und zweiundvierzig normale Wochen ergeben im Mittel deutlich unter einer Zusatzstunde pro Woche, was das Ergebnis kaum verändert. Schaden richtet erst ein dauerhaftes Muster an.