Wie viel Zeit verbringen Sie vor Bildschirmen? Prüfen Sie Ihre Wochen- und Jahresnutzung.
Wöchentlich
28h
Monatlich
120h
Jährlich
1460h
Bildschirmzeit im richtigen Maßstab
Tägliche Bildschirmzeit wird in Stunden und Minuten angegeben — eine Zahl, die klein genug ist, um sie abzutun. Aufs Jahr gerechnet wird daraus eine Zahl wacher Tage, und diese Fassung ändert meist erst das Verhalten.
So wird gerechnet
- Multipliziert die Tagesstunden mit 365 und rechnet die Jahresstunden in volle Tage und in wache Tage um.
- Gibt die Summe als Anteil am wachen Leben an, bei rund 16 Wachstunden täglich.
- Zeigt, was Ihnen eine tägliche Reduktion um eine Stunde übers Jahr zurückgäbe.
Jahresstunden = Tagesstunden × 365 volle Tage = Jahresstunden ÷ 24 wache Tage = Jahresstunden ÷ 16 Anteil am wachen Leben = Tagesstunden ÷ 16
Rechenbeispiel
Ein Tagesdurchschnitt von 4 Stunden 30 Minuten — nahe am berichteten Mittel für Erwachsene in vielen Ländern.
- 4,5 × 365 = 1.642 Stunden im Jahr
- 1.642 ÷ 24 = 68 volle Tage
- 1.642 ÷ 16 = 103 wache Tage
- 4,5 ÷ 16 = 28% des wachen Lebens
Über 100 wache Tage im Jahr — rund dreieinhalb Monate bewussten Lebens. Eine halbe Stunde weniger pro Tag gibt Ihnen jährlich 11 wache Tage zurück.
Das Ergebnis lesen
- Nicht jede Bildschirmzeit ist gleich. Arbeit, ein Videoanruf mit der Familie und passives Scrollen erscheinen im Gerätebericht identisch, kosten Sie aber völlig Unterschiedliches. Trennen Sie sie, bevor Sie Schlüsse ziehen.
- Geräteberichte zählen zu niedrig. Meist fehlen der Arbeitsrechner, der Fernseher und die Spielkonsole — die Ausgangszahl liegt also unter der Wirklichkeit.
- Entscheidend ist der Vergleich mit den eigenen Absichten, nicht mit einem Durchschnitt. Wenn Sie 30 Minuten vorhatten und es 3 Stunden wurden, ist diese Lücke der Befund, nicht der Absolutwert.
- Bildschirmzeit in der Stunde vor dem Schlafengehen lohnt eine eigene Messung, da ihre Wirkung auf den Schlaf in keinem Verhältnis zu ihrem Anteil steht.
Häufige Fragen
- Was gilt als vernünftiges Maß?
- Für Erwachsene gibt es keinen klinisch festgelegten Grenzwert. Die nützliche Frage lautet nicht, wie viele Stunden, sondern ob die Zeit Schlaf, Bewegung oder Menschen verdrängt, bei denen Sie lieber wären — und das kann Ihnen kein Rechner beantworten.
- Warum wirkt die Jahreszahl so viel größer?
- Weil eine Tageszahl gegen einen Tag und eine Jahreszahl gegen ein Leben verglichen wird. Beides ist dieselbe Menge; die zweite Rahmung macht den Tausch nur in Einheiten sichtbar, die Ihnen wirklich wichtig sind.