Die ersten beiden Jahre einer Katze umfassen fast das ganze Erwachsenwerden: Allein das erste Jahr entspricht etwa fünfzehn Menschenjahren, jedes Jahr nach dem zweiten vier.
03 / 16 Jahre16+
3.0 Jahre
28
In Menschenjahren
Jung
Lebensphase
16 Jahre
Typische Lebenserwartung
Eine Katze ist mit eins Teenager und mit sieben in den besten Jahren
Katzen folgen unabhängig von der Rasse einer Kurve, und die ist am Anfang steil: Das erste Jahr zählt etwa fünfzehn Menschenjahre, das zweite neun, jedes weitere vier. Damit steht eine zweijährige Katze bei vierundzwanzig — deshalb wirkt die Kittenzeit so kurz.
So wird gerechnet
- Wendet die übliche Lebensphasen-Umrechnung an: 15 im ersten Jahr, 9 im zweiten, danach 4 pro Jahr.
- Ordnet Ihre Katze auf einer typischen Lebensspanne von sechzehn Jahren ein, vom Kitten bis zum Senior.
- Nutzt eine Kurve für alle Katzen, denn anders als bei Hunden beeinflusst die Größe das Altern kaum.
Jahr 1 → 15 Menschenjahre Jahr 2 → +9 Menschenjahre (zusammen 24) jedes weitere → +4 Menschenjahre also: Menschenalter = 24 + (Katzenalter − 2) × 4, ab zwei Jahren
Rechenbeispiel
Eine Katze in vier Lebensaltern.
- 1 Jahr → 15 Menschenjahre
- 2 Jahre → 24
- 7 Jahre → 24 + 5 × 4 = 44
- 15 Jahre → 24 + 13 × 4 = 76
Eine siebenjährige Katze ist in den besten Jahren, nicht alt. Das Etikett „Senior“ beginnt meist um elf, also etwa 60 in Menschenjahren.
Das Ergebnis lesen
- Wohnungskatzen erreichen häufig 15–20 Jahre; Freigängerinnen im Schnitt deutlich weniger — vor allem durch Verkehr, Beutegreifer und Infektionen, nicht durch schnelleres Altern.
- Die Rasse wirkt weit weniger als beim Hund. Manche großen Rassen wie Maine Coon reifen langsamer, doch die Spanne ist nichts gegen die beim Hund.
- Katzen verbergen Krankheit gut, sichtbare Alterszeichen kommen spät. Halbjährliche Kontrollen ab etwa elf finden Nieren- und Schilddrüsenprobleme, die sonst lange stumm bleiben.
- Das ist eine Einordnung, keine Gesundheitsbeurteilung.
Häufige Fragen
- Ab wann ist eine Katze Senior?
- Die meisten Leitlinien setzen „mature“ bei 7–10 und „senior“ ab etwa 11 an, „geriatrisch“ mitunter ab 15. Es ändert sich vor allem die Untersuchungsfrequenz, nicht etwas, das man zu Hause bemerkt.
- Ändert die Kastration, wie eine Katze altert?
- Kastrierte Katzen leben im Schnitt länger, vor allem weil sie weniger streunen und kämpfen. Das ändert eher die Risikoexposition als das biologische Alterungstempo.