Berechnen Sie den voraussichtlichen Geburtstermin anhand der letzten Periode.
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Leitfaden zum Geburtstermin
Wie berechnet man den Geburtstermin?
Der errechnete Geburtstermin folgt der Naegele-Regel, die von einer Schwangerschaftsdauer von 280 Tagen (40 Wochen) ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung ausgeht. Das Schema setzt einen regelmäßigen 28-Tage-Zyklus und einen Eisprung genau in der Zyklusmitte (Tag 14) voraus. Die meisten Kinder kommen zwischen der 37. und 42. Woche zur Welt, der Termin ist also nur ein Richtwert – nur etwa 5 % der Kinder werden genau am errechneten Tag geboren. Der Termin kann je nach Zykluslänge abweichen.
Phasen der Schwangerschaft
- First trimester (1-12 weeks) - period of intense organ development, highest miscarriage risk, typical symptoms include nausea and fatigue
- Second trimester (13-26 weeks) - "honeymoon" phase of pregnancy, more energy, visible belly, can learn baby's sex
- Third trimester (27-40 weeks) - preparation for labor, baby gains weight, Braxton Hicks contractions may begin
Wann zum Arzt?
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind für die Gesundheit von Mutter und Kind entscheidend. Treten beunruhigende Symptome auf – starke Bauchschmerzen, Blutungen, plötzlich nachlassende Kindsbewegungen, heftige Kopfschmerzen oder Schwellungen –, wenden Sie sich sofort an die Ärztin oder den Arzt. Ab der 36. Woche sollten die Termine wöchentlich stattfinden. Packen Sie die Kliniktasche vorsorglich früh, falls die Geburt früher beginnt.
Vorbereitung auf die Geburt
Konzentrieren Sie sich in den letzten Schwangerschaftswochen darauf, den Körper auf die Geburt vorzubereiten. Regelmäßige moderate Bewegung (Spaziergänge, Schwangerschaftsyoga) hilft, die Muskulatur vorzubereiten. Entspannungs- und Atemtechniken helfen beim Umgang mit Stress. Lernen Sie die Geburtsanzeichen kennen (Braxton-Hicks-Kontraktionen, Senkung des Bauches, Abgang des Schleimpfropfs) und besprechen Sie Ihren Geburtsplan mit der Ärztin oder dem Arzt. Jede Schwangerschaft ist anders – es gibt nicht den einen „richtigen" Weg der Vorbereitung.
Ihr Geburtstermin wird ab zwei Wochen vor der Schwangerschaft gerechnet
Eine Schwangerschaft wird ab dem ersten Tag der letzten Regel datiert, nicht ab der Befruchtung. Da der Eisprung um Tag 14 liegt, sind die üblichen vierzig Wochen in Wahrheit achtunddreißig Wochen Schwangerschaft plus zwei Wochen Buchführung. Diese Konvention erklärt, warum die Rechnung um zwei Wochen verschoben wirkt — und warum das Ergebnis ein Mittelwert ist und keine Vorhersage.
So wird gerechnet
- Wendet die Naegele-Regel an: 280 Tage ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung.
- Korrigiert Zyklen, die nicht 28 Tage dauern, da die Regel den Eisprung an Tag 14 annimmt.
- Markiert das gesamte Terminfenster — 37 bis 42 Wochen —, auf das es klinisch ankommt.
Termin = erster Tag der letzten Regel + 280 Tage (40 Wochen) wenn Ihr Zyklus nicht 28 Tage hat: addieren Sie (Zykluslänge − 28) Tage die Tragzeit ab Befruchtung beträgt 266 Tage (38 Wochen) die zusätzlichen 14 Tage liegen vor der Befruchtung
Rechenbeispiel
Letzte Regel ab dem 1. Januar, regelmäßiger 28-Tage-Zyklus.
- 1. Januar + 280 Tage = 8. Oktober
- das sind 40 Wochen ab der letzten Regel
- aber nur 38 Wochen ab der Befruchtung um den 15. Januar
- frühe Termingeburt beginnt bei 37 Wochen: 17. September
- Übertragung beginnt bei 42 Wochen: 22. Oktober
Der Termin ist der 8. Oktober, das normale Fenster reicht jedoch vom 17. September bis 22. Oktober — fünfunddreißig Tage breit. Ein einzelnes Datum lässt eine Fünf-Wochen-Spanne wie einen Termin aussehen.
Das Ergebnis lesen
- Nur etwa jede zwanzigste Geburt findet am errechneten Termin selbst statt. Ihn als Frist statt als Mitte einer Verteilung zu lesen, erzeugt in den letzten zwei Wochen viel unnötige Unruhe.
- Der Zwei-Wochen-Versatz hat einen praktischen Grund: Das Datum der letzten Regel lässt sich verlässlich angeben, das der Befruchtung meist nicht. Genauigkeit wird gegen Zuverlässigkeit getauscht.
- Die Naegele-Regel unterstellt einen 28-Tage-Zyklus mit Eisprung an Tag 14. Bei einem 32-Tage-Zyklus liegt der Eisprung später und das Datum verschiebt sich um vier Tage — eine Korrektur, die lohnt, weil man sonst zu früh als übertragen gilt.
- Ein Ultraschall im ersten Trimester datiert genauer als die letzte Regel und ersetzt diese Rechnung in der Regel. Nutzen Sie die Arithmetik als Schätzung, bis eine Untersuchung sie ablöst.
Häufige Fragen
- Warum ab der letzten Regel und nicht ab der Befruchtung?
- Weil das Datum der letzten Regel bekannt ist und das der Befruchtung meist nicht. Die Konvention kostet rund zwei Wochen scheinbarer Genauigkeit und liefert dafür einen Startpunkt, den man tatsächlich verlässlich angeben kann.
- Wie wahrscheinlich ist die Geburt am Termin?
- Nicht sehr — etwa eine von zwanzig. Alles zwischen 37 und 42 Wochen gilt als termingerecht, ein Fenster von fünfunddreißig Tagen, und der Termin liegt schlicht in dessen Mitte.