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Erzeugen Sie QR-Codes aus Text oder URL.

Alle Berechnungen erfolgen lokal in Ihrem Browser. Es werden keine Daten an einen Server gesendet.

Die Ergebnisse dienen zur Information. Überprüfen Sie sie anhand anderer Quellen.

Was ein QR-Code fassen kann

Ein QR-Code speichert Daten in einem Raster von Modulen, mit eingebauter Redundanz, damit er auch dann noch lesbar ist, wenn ein Teil verschmutzt, geknickt oder von einem Logo verdeckt ist. Kapazität und Robustheit werden direkt gegeneinander getauscht.

So wird gerechnet

  • Kodiert Ihren Text und wählt eine Version (Rastergröße, 21×21 bis 177×177), die groß genug dafür ist.
  • Fügt Reed-Solomon-Fehlerkorrektur auf einer von vier Stufen hinzu, von L bis H.
  • Reserviert die drei Eckquadrate für die Ausrichtung — daran findet ein Scanner den Code aus jedem Winkel.
Korrekturstufe → behebbarer Schaden → max. Bytes (Version 40)
  L   ~7%    2 953
  M   ~15%   2 331
  Q   ~25%   1 663
  H   ~30%   1 273

kürzere Daten → kleineres Raster → größere Module → größere Scandistanz

Rechenbeispiel

Eine URL kodieren — und was passiert, wenn man sie kürzt.

  1. https://fastcalco.com/de/calculators/tools/qr-code-generator → 54 Zeichen
  2. auf Stufe M braucht das etwa ein Raster der Version 4 (33×33 Module)
  3. gekürzt auf fastcalco.com/qr → 19 Zeichen
  4. passt jetzt in ein Raster der Version 2 (25×25 Module)

Die kürzere URL ergibt einen sichtbar gröberen Code. In derselben physischen Größe gedruckt sind seine Module größer, er scannt schneller, aus größerer Entfernung und übersteht schlechteren Druck.

Das Ergebnis lesen

  • Stufe H nur dann, wenn ein Logo die Mitte verdeckt — sie kostet rund die Hälfte der Kapazität. Stufe M ist der sinnvolle Standard für Druck, L für einen sauberen Bildschirm.
  • Die Ruhezone zählt mehr als gedacht: Lassen Sie an jeder Seite vier Module frei, sonst tun sich Scanner schwer, egal wie gut der Code ist.
  • Farben nicht invertieren. Scanner erwarten dunkle Module auf hellem Grund; manche kommen mit der Umkehrung zurecht, viele nicht.
  • Ein QR-Code ist kein Kurzlink. Die kodierte URL ist mit der Auflage festgeschrieben — wenn sich das Ziel später ändern könnte, kodieren Sie eine Weiterleitung, die Sie kontrollieren.

Häufige Fragen

Wie klein darf ich ihn drucken?
Als Faustregel sollte ein Modul mindestens 0,4 mm messen; ein 25×25-Code braucht also etwa 10 mm plus Ruhezone. Doppelte Scandistanz erfordert doppelte Druckgröße.
Warum scannt mein Code auf einem Handy und auf einem anderen nicht?
Meist Kontrast, Ruhezone oder zu viele Daten auf zu kleinem Druck. Kürzen Sie zuerst die Nutzlast — das bringt für die Zuverlässigkeit mehr als jede andere Änderung.